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KRONI 929 HooFoss

KRONI 929 HooFoss

Entwicklung der mortellaroschen Krankheit

  • Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Kalk mit hohem pH-Wert, zerstören den natürlichen Säureschutzmantel der Haut (ähnlicher Effekt wie beim häufigen Händewaschen)

Folgen:

  • die Haut wird trocken und reißt ein
  •  Bakterien gelangen in die unteren Hautschichten
  • es können schmerzhafte Infektionen entstehen1-Foto

Talg besteht aus Wachs, Fettsäuren und heilsamen, nicht pathogenen Bakterien. Der Talg hält die Haut feucht und elastisch. Aufgrund seines Säuregehaltes, der enzymatischen Aktivität und den positiven Bakterien wirkt der Talg antimikrobiell. Ammoniak aus der Stallumgebung zerstört die Talgschicht im Klauenbereich und fördert Infektionen mit Treponema und anderen Bakterien in den darunterliegenden Hautgeweben.
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Treponema und andere Bakterien können tiefliegende Wunden verursachen und die mortellarosche Krankheit im Bereich der Klauen hervorrufen.
Unerwünschte Bakterien bilden zusammen einen sehr widerstandsfähigen Biofilm in der Wunde. Dieser schützt sie vor der Immunreaktion der Kuh, schafft eine anaerobe Umgebung und wirkt wie eine physische Barriere unter welcher sich die Bakterien vermehren. Dies kann zu einem kritischen und langwierigen Infektionszustand mit er mortellaroschen Krankheit führen.

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Sollte der schwarze Schorf entfernt werden?

Nein! – unbedingt auf der Klauenhaut lassen

 

-der schwarze Schorf deutet auf eine intensive Pflege der Klauenhaut hin

-der Schorf wirkt wie ein Schutzfilm und die Klaue/Klauenhaut wird vor der Stallumgebung geschützt

 Ausnahme:

 

-wenn die Klauenpflege es zwangsläufig erfordert den Schorf zu entfernen

- ansonsten auch bei der Klauenpflege den Schorf drauf lassen

Ø  Info auch an den Klauenpfleger

Effekt HooFoss

-  entfernt organische Stoffe

-  wirkt zusammenziehend und austrocknend

-  neutralisiert Ammoniak und Schwefelwasserstoff

-  erzeugt eine widerstandsfähige Oberfläche aus komplexen Säuremineralien und schützt die Klaue/Klauenhaut vor der Stallumgebung

 

Anwendung HooFoss Empfohlen: „Sprühen“ bzw. „Flushen“

 1.  Anwendung im Melkstand, Karussell oder Fanggitter

2.  Direktes Aufsprühen von unverdünntem HooFoss auf die Klauenhaut/den Zwischenklauenspalt

3.  Anwendung: 2-3 Mal wöchentlich (z.B. Montag und Donnerstag)

Sprühverfahren mit geringem Druck «Sprühen»

Sprühverfahren mit höherem Druck (Akku betrieben) „Flushen“ im Melkstand

  • Vorteil gegenüber dem Sprühen: tieferes Eindringen in den Zwischenklauenspalt
  • zusätzliche Reinigung
  • die Anwendung von HooFoss sollte nach Möglichkeit in den ersten 4 Wochen immer mit dem Sprühverfahren durchgeführt werden!

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 Vorteile Sprühen oder Flushen:
-   Sicherstellung einer gezielten Anwendung
-    tiefes Eindringen in den Zwischenklauenspalt
-   gute Tierkontrolle – Vorher/Nachher
- die intensive Pflege von HooFoss an der Klauenhaut wird durch die Ausbildung des schwarzen Schorfs für den Landwirt schneller sichtbar

 

HooFoss und Klauen waschen?

Kein Waschen der Klauen vor der Anwendung

 -        auf der Klaue/Haut bildet sich nach dem Waschen ein Wasserfilm, wodurch HooFoss nicht an die betroffenen Stellen kommt

 Kein Waschen der Klauen nach und zwischen den Anwendungen

 -        HooFoss bildet einen schützenden Pflegefilm auf der Haut/Klaue, welcher durch das Waschen der Klauen wieder entfernt wird

HooFoss und Formalin?

 Nein! Bei der Anwendung von HooFoss kein Einsatz von Formalin!!!

 -        weder zeitgleich mit HooFoss

 -        noch vor oder nach der Anwendung von HooFoss

 -        und auch nicht an den Tagen, an denen HooFoss nicht eingesetzt wird

 Weil:

 -        HooFoss bildet einen pflegenden Schutzfilm/eine widerstandsfähige Oberfläche auf der Klauenhaut/dem Zwischenklauenspalt

 

Ø  Formalin zerstört diesen pflegenden Schutzfilm, wodurch kein Schutz mehr gegen die Stallumwelt gegeben ist

 

Königsweg beim Einsatz von HooFoss

 -       sehr hohe pH-Werte zerstören den Säureschutzmantel der Haut

 Ø  Haut wird rissig und spröde -> Bakterien können eintreten

 -       HooFoss in Kombination mit Feinstreu oder Boxclean anwenden

 Ø  beide Wirkweisen basieren auf einem schwach sauren pH-Wert, welcher dem der Haut sehr ähnelt, der natürliche Säureschutzmantel der Haut bleibt erhalten

 

HooFoss – kombiniert mit KRONI 625 Boxclean

Mit einem Boxeneinstreumittel soll der Infektionsdruck in den Liegeboxen verringert werden, wodurch auch das Risiko auf Mastitis abnimmt und die Zellzahlen zurückgehen. KRONI Boxclean ist ein als Biozid registriertes Boxeneinstreumittel. Es tötet erwiesenermassen Mastitis Erreger ab, die aus der Umwelt über die Zitze eindringen und dort Mastitis verursachen können.

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 Alternativ kann KRONI 627 Feinstreu angewendet werden


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