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Hitzestress

Massnahmen zur Reduktion von Hitzestress

Für den Mensch sind Temperaturen ab 20°C angenehm. Für Tiere die Leistung erbringen müssen, trifft dies leider nicht zu. Einzelne Tiere können bereits bei solchen Temperaturen unter Hitzestress leiden, vor allem wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Diese Kombination von hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollte verhindert werden. Die nachfolgende Abbildung zeigt auf, wie sich der Stress bei steigender Temperatur und Luftfeuchtigkeit verhält.


Tabelle

Abbildung 1 Wärmeabgabe der Milchkühe in Abhängigkeit von der Leistung, nach Jentsch, et al (2001)

Bei Wiederkäuer ist der Hitzestress daher nicht zu unterschätzen. Etwa ein Drittel der zugeführten Energie wird während der Verdauung in Wärme umgewandelt. Die entstehende Wärme wird, wie auf der Abbildung 2 ersichtlich ist, über die Haut abgegeben. Herrscht nun eine hohe Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit, wird es schwer für den Wiederkäuer die Körpertemperatur zu regulieren.

Grafik

Abbildung 2 Wärmeregulation und temperaturbedingte Verhaltensänderungen, modifiziert nach Brade, (2013)

Bereits bei einer Umgebungstemperatur von 20°C bis 27°C herrscht bei Hochleistungstieren ein leichter Stress. Dabei können bei Milchkühen folgende Veränderungen festgestellt werden:

  •  Liegende Tiere «pumpen», Atemfrequenz über 80/min
  • Tiere liegen weniger und stehen vermehrt in Gängen (vor offenen Toren und Tränken)
  • Innere Körpertemperatur steigt über 39°C


Steigt die Umgebungstemperatur weiter an (über 27°C), leiden die Milchkühe unter einem akuten Hitzestress.

  •  Hecheln mit langem Hals und offenem Maul
  •  Tiere schwitzen im Flankenbereich und am Rücken
  •  Körpertemperatur steigt auf über 39,6°C


Der Wasserverlust durch veratmen und schwitzen kann bei einer Milchkuh an heissen Sommertagen bis zu 35 Liter betragen. Die entstehende Feuchtigkeit gilt es mittels Lüftung, Ventilatoren etc. aus dem Stall zu bringen. Weiter sollten den Kühen genügend Tränken mit frischem und sauberem Wasser zur Verfügung stehen. An solchen Tagen können über 150 Liter Wasser pro Kuh aufgenommen werden. Da mit der verlorenen Flüssigkeit auch Mengenelemente verloren gehen, gilt es den Elektrolythaushalt zu stabilisieren. Dies geschieht in dem bis zu 20 % mehr Mineralfutter und 30 g mehr Viehsalz / Tier und Tag angeboten wird.

Durch den Hitzestress werden die körperlichen Tätigkeiten reduziert, diese werden meist mit einer Verzögerung von zwei Tagen sichtbar.  Dabei wird der Futterverzehr an heissen Tagen bis zu 20 % reduziert. Strukturreiche, grobe Futterrationen werden während dieser Zeit vermieden, da sie während der Verdauung viel Wärme erzeugen. Durch den tieferen Futterverzehr sinkt auch die Milchleistung oder die Tageszunahmen. Es wird weniger wiedergekaut und somit fehlt der puffernde Speichel im Pansen. Da die Kraftfuttermengen oft gleichbleiben oder fälschlicherweise noch erhöht werden, sinkt der Pansen-pH und steigert so die Gefahr einer Pansenübersäuerung. Mit den KRONI Energie-Leckmassen kann der Futterverzehr erhöht werden und mit dem Lecken wird die Speichelbildung gefördert. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick zum Energieleckmassen Sortiment.

Tabelle 1 Übersicht der KRONI‑Energieleckmassen

Produkt

Tierart

KRONI 387 Crystalyx Natura

alle Wiederkäuer

KRONI 811 Crystalyx Extra Energie

Schafe und Ziegen

KRONI 813 Crystalyx Trockensteher

Galtkühe

KRONI 814 Crystalyx Cattle Booster

Rindvieh

KRONI 815 Crystalyx Standard

Rindvieh

KRONI 816 Crystalyx Vitalyx

Rindvieh

KRONI 817 Crystalyx Garlyx

alle Wiederkäuer, (nicht Laktierend)

KRONI 818 Crystalyx Metholyx

alle Wiederkäuer (Jungtiere)


Mit Natriumbicarbonat kann der Pansen pH-Wert stabilisiert werden. Zusätzlich kann mit Futterhefe die Verdauung von strukturreichem Futter unterstützt werden. Dabei bietet die Firma KRONI AG Mineralstoffe die Produkte in der Übersichtst
abelle 2 an:

Tabelle 2 Übersicht der KRONI Mineralfutter mit Puffersubstanzen und oder Hefe

Produkt

Form

Ca : P

Zusatzsubstanzen

KRONI 360 Saliva Natura

Pulver

1 : 1

 

KRONI 362 Saliva Natura

Pulver

2 : 1

 

KRONI 560 Saliva Pur

Pulver

 

mit Natrium Bicarbonat

KRONI 562 Saliva Plus

Pulver

 

mit Natrium Bicarbonat und Lebendhefe

KRONI 563 Saliva Plus

Würfel

 

mit Natrium Bicarbonat Proguthefe

KRONI 565 Saliva Kombi

Würfel

1 : 1

mit Natrium Bicarbonat Proguthefe

KRONI 590 Sagina

Pulver

3 : 1

mit Lebendhefe

KRONI 591 Vacca

Würfel

0,8 : 1

mit Proguthefe

KRONI 593 Vacca

Würfel

2 : 1

mit Proguthefe

Kundenmischungen

Pulver

Würfel

div.

mit Natrium Bicarbonat und Lebendhefe
mit Natrium Bicarbonat und Progut Hefe

KRONI 96 Stimultisan® Magnesium entlastet den Mineralstoffwechsel bei Hitze Hitzestress wirkt sich negativ auf die Futteraufnahme, Milchleistung, Gesundheit und Fruchtbarkeit der Milchkühe aus. Rinder fühlen sich am wohlsten in einem Temperaturbereich, der zwischen 4 und 16 °C liegt. In Um den Futterverzehr trotz warmen Temperaturen möglichst hoch zu halten wird empfohlen bei Teil- oder Totalmischrationen (TMR) mehrmals täglich frisches Futter vorzulegen und dies mehrmals zuzuschieben. Bevor das Futter jeweils vorgelegt wird, sollten die übriggebliebenen Futterreste sauber entfernt werden. Das meiste Grundfutter nehmen die Tiere während der Nacht und früh morgens auf, daher sollte die Hauptfütterung abends stattfinden damit die Tiere genügend frisches Futter vorfinden.

Bei dem Futterlager gilt es darauf zu achten, dass genügend Vorschub vorhanden ist. Die Silage sollte nicht warm werden. Schimmelpilze und Hefen im Futter können den Stoffwechsel in dieser Phase weiter belasten.

Weitere autonome Regelungen und Verhaltensänderungen die bei Hitzestress auftreten:

  • schlechtere und weniger ausgeprägte Brunstsymptome
  •  tiefere Trächtigkeitsrate (absterben von Embryonen)
  •  höherer Zellzahlgehalt in der Milch
  • tieferes Fett / Eiweissverhältnis
  • anfälliger gegenüber Erregern, Parasiten etc.

Galtkühe
Dabei sind die trockenstehenden Kühe nicht zu vergessen. Obwohl diese keine Milch geben, kann das Immunsystem angegriffen werden bei Hitzestress. Die Folgen sind nicht zwingend während der Galt- und Transitphase bemerkbar, j können jedoch rund ums Abkalben oder in der Startphase auftreten. Dabei ist die Vitamin- und Spurenelementversorgung besonders wichtig. Bei den Spurenelementen ist ein Anteil von organisch gebundenen Elementen erwünscht, diese können von den Tieren schneller aufgenommen werden und erhöhen die Versorgungssicherheit.

 Fazit:

  • guter Luftaustausch im Stall
  • genügend und sauberes Wasser anbieten
  • Hauptfütterung abends
  • Mineralfutter und Puffersubstanzen um 20% erhöhen
  • Galtkühe ausreichend mit Vitaminen- und Spurenelementen versorgen

 

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